Turing-Maschine
Alan Turing beschreibt das Konzept einer universellen Rechenmaschine – Grundlage für die Idee, dass Maschinen beliebige berechenbare Prozesse ausführen können.

Von Turings theoretischen Grundlagen über neuronale Netze bis zu Large Language Models: die wichtigsten Meilensteine als leuchtende Matrix-Timeline.
KI war nie nur ein einzelner Durchbruch. Sie entstand aus Mathematik, Informatik, Daten, Hardware und vielen Phasen von Euphorie, Ernüchterung und Neubeginn.
Alan Turing beschreibt das Konzept einer universellen Rechenmaschine – Grundlage für die Idee, dass Maschinen beliebige berechenbare Prozesse ausführen können.
Turing schlägt vor, maschinelle Intelligenz über beobachtbares Verhalten zu beurteilen: Kann ein Mensch unterscheiden, ob er mit einer Maschine oder einem Menschen spricht?
John McCarthy, Marvin Minsky, Nathaniel Rochester und Claude Shannon prägen den Begriff „Künstliche Intelligenz“ und formen das Forschungsfeld.
Frank Rosenblatt entwickelt das Perzeptron, ein frühes lernfähiges neuronales Netzwerk für einfache Klassifikationsaufgaben.
Minsky und Papert zeigen, dass einfache Perzeptronen nicht-linear trennbare Probleme wie XOR nicht lösen können – ein Auslöser für den ersten KI-Winter.
Rumelhart, Hinton und Williams popularisieren Rückpropagation zum Training mehrschichtiger Netzwerke – neuronale Netze werden wieder praktisch relevant.
IBMs Schachcomputer Deep Blue gewinnt gegen Weltmeister Garry Kasparov und zeigt die Stärke spezialisierter KI-Systeme.
Geoffrey Hinton und weitere Forschende zeigen, dass tiefe neuronale Netzwerke mit besseren Trainingsmethoden wieder leistungsfähig werden.
Ein tiefes Convolutional Neural Network erzielt beim ImageNet-Wettbewerb einen deutlichen Vorsprung – Startsignal für den modernen Deep-Learning-Boom.
Ian Goodfellow stellt GANs vor: Generator und Diskriminator trainieren gegeneinander und ermöglichen realistische generative Medien.
Baidu veröffentlicht ein leistungsfähiges End-to-End-Spracherkennungssystem auf Basis tiefer neuronaler Netze.
DeepMind entwickelt AlphaGo, das den Go-Weltmeister Lee Sedol schlägt – ein Meilenstein für Reinforcement Learning und Suche.
Vaswani et al. stellen das Transformer-Modell vor. Selbst-Attention wird zur Basis moderner Sprachmodelle.
Google veröffentlicht BERT, OpenAI GPT-1 – skalierbare Transformer-Modelle zeigen großes Potenzial für Sprachverständnis und Textgenerierung.
OpenAI veröffentlicht GPT-3 mit 175 Milliarden Parametern und demonstriert Few-Shot Learning, Coding-Hilfen und kreative Textgenerierung.
Konversationelle KI und Text-zu-Bild-Generierung erreichen die breite Öffentlichkeit und verändern Alltag, Arbeit und Medienproduktion.
GPT-4, Llama, Falcon, Mistral und weitere Modelle treiben Reasoning, Coding und Multimodalität voran.
Gemini, Claude, Llama, Mistral, Qwen und viele offene Modelle wachsen zu einem globalen Ökosystem. Gleichzeitig entstehen neue Regeln für KI-Sicherheit, Transparenz und Datenschutz.
Die Geschichte zeigt ein wiederkehrendes Muster: Euphorie, Ernüchterung, bessere Algorithmen, mehr Daten, stärkere Hardware – und dann der nächste Sprung.
Sprachmodelle erzeugen brauchbare Texte, Bildgeneratoren liefern hochwertige Medien, und KI-Systeme unterstützen Recherche, Planung, Coding und Automatisierung.
Der Nutzen entsteht nicht nur durch das Modell, sondern durch saubere Daten, passende Workflows, Schnittstellen und verantwortungsvolle Einführung.
Für Unternehmen zählt Datenhoheit: lokale Modelle, RAG auf eigenen Dokumenten und kontrollierte Agenten werden zu praktischen Werkzeugen.
Forschung und Produkte entstehen weltweit: in den USA, Europa, China und in der Open-Source-Community.